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Nicht erfüllte Erwartungen

Ja ja, das ist so eine Sache mit den Er­war­tun­gen.

Nicht erfüllte Er­war­tun­gen, die wir an andere Menschen und/oder Dinge haben.

Bei­spiels­wei­se.

Die Er­war­tun­gen anderer zu erfüllen, reicht nicht für ein erfülltes Leben.

Ernst Ferstl

Wohl war.

Die Frage ist aber auch, ob nicht die eigenen Er­war­tun­gen zu hoch sind. Bei­spiels­wei­se habe ich die Er­war­tun­gen des Besuchers VOR Ihnen nicht erfüllt. Ich verwende zu wenig Bilder, ein zu schlich­tes Design und, überhaupt, gebe zu wenig Tipps dafür, wie man denn nun ein richtiger Mi­ni­ma­list wird. Auch der Besucher NACH Ihnen, mit ähnlichen Er­war­tun­gen, ist viel­leicht im “Club der weniger als 100 Dinge Besitzer” besser auf­ge­ho­ben als hier im Blog?

Al­ler­dings könnte es ja unter Umständen auch sein, dass ich eben nicht ständig die Erwartung habe, alle Er­war­tun­gen an mich erfüllen zu können. Und es deshalb gar nicht versuche. Wenn in einem Part­ner­schafts-Forum darüber ge­schrie­ben wird, dass der Partner die eigenen Er­war­tun­gen nicht erfüllt, dann ist das mög­li­cher­wei­se nicht ein Problem beim Gegenüber. Spiegel sind recht nützliche Ge­gen­stän­de, nicht nur um sich die Haare zu richten. Man kann sich auch, so man will, ge­wis­ser­ma­ßen “von außen” be­trach­ten.

Ja, teuerer Freund, du hast sehr recht: die Welt ist ganz er­bärm­lich schlecht, ein jeder Mensch ein Bösewicht. Nur du und ich natürlich nicht.

Paul Baehr

Links, die ich zum Thema gefunden habe:


P.S.: Ich bin übrigens nicht generell der Meinung, dass Er­war­tun­gen etwas schlech­tes sind. Kultur, mensch­li­ches Zu­sam­men­le­ben überhaupt, wird ohne Er­war­tun­gen, hm, schwierig. Man könnte ver­mut­lich sehr viele Artikel und Bücher zu dem Thema schreiben?

Viel­leicht gibt es auch schon recht viele Bücher zum Thema.. ..müsste mal bei Amazon stöbern. Sehr viele Begriffe aus dem Gebiet sind al­ler­dings nicht wirklich nützlich, unter “über­zo­ge­nen Er­war­tun­gen” kann sich jeder etwas anderes vor­stel­len. (Zusammen)Leben ist kom­pli­ziert. Unter anderem ist es genau deshalb sehr selten lang­wei­lig.

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