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Reine Leere

Weih­nach­ten ist (oder war) ja immer ein sehr be­sinn­li­ches Fest. Aus diesem kühlen Grunde habe ich mich eben diese Weih­nach­ten auch ein biss­chen be­son­nen und bin zu recht selt­sa­men Er­kennt­nis­sen gelangt:

Koans sind doof

Ein Koan ist ein durch lo­gi­sches Denken nicht lös­ba­res Rätsel. Da es Lö­sun­gen gibt ist die Frage, wie man ohne Denken zu diesen Lö­sun­gen kommt? Zen!

Koans sind für Westler nicht ge­eig­net

Wobei hier der “Westler” nicht das Ge­gen­stück zum Ossi, sondern das Ge­gen­stück zu den Men­schen, die da geboren wurden wo die Sonne aufgeht, dar­stellt.

Eu­ro­pä­er, Amis = Westler. Asiaten = Ostler. Zu be­ach­ten ist, dass ich bei den Amis den Donald als Westler gerne aus­klam­mern würde. Der liefert zu viele Koan’s, Rätsel, die auch durch an­ge­streng­tes­tes Nach­den­ken nicht lösbar sind.

…ein Koan

"Du kennst das Ge­räusch, wenn zwei Hände klat­schen. Nun sage mir, wie ist das Ge­räusch, das beim Klat­schen einer Hand ent­steht."

Sowas in der Art. Etwas, das mit lo­gi­schem Denken nicht lösbar ist.

Auch auf die Frage, ob denn ein Hund Buddha-Natur hat, wird man durch Nach­den­ken keine sinn­vol­le Antwort finden.

Das — die feh­len­de lo­gi­sche Er­klä­rung — gilt al­ler­dings im nor­ma­len (west­li­chen) Ar­beits­all­tag auch; für die eine oder andere An­wei­sung lässt sich, auch durch an­ge­streng­tes lo­gi­sches Denken, keine sinn­vol­le Er­klä­rung finden.

Einen tollen Text zum Thema Zen und Koans und so habe ich beim DLF ge­fun­den. Etwas an­ge­graut. Al­ler­dings noch nicht ganz so alt wie der Bud­dhis­mus und Zen.

Bitte sehr: Reine Leere. Er­fah­run­gen eines re­spekt­lo­sen Zen-Schü­lers




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