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Gone Mad. Dabei will ich doch nur auf'm Smartfon bisschen Musik abspielen

Nu ja. Wie im letzten Artikel erwähnt, habe ich ja jetzt die Hals­krau­se. Das ist ein bisschen wie bei “Running Man”, am Anfang des Films. Nur dass meine Hals­krau­se beim Verlassen eines be­stimm­ten Bereichs nicht ex­plo­diert.

Hoffe ich je­den­falls.

Damit dem nicht ex­plo­die­ren­den Mu­sik­ge­nuss nix im Wege steht braucht es auch noch die passende Software. Ein Programm. Anwendung. Nennt sich neu­er­dings APP.

Diese App soll dann auf dem Android Fon die tech­ni­schen Dinge, Musik spielen, über­neh­men. In­zwi­schen ist die Mu­sik­samm­lung ein bisschen an­ge­wach­sen, 6000+ Titel wollen, irgendwie, verwaltet werden.

Es gibt da Hilfs­mit­tel wo, wie beim Pro­gram­mie­ren, Filter und Regeln für die in un­zäh­li­gen Ordner ver­streu­ten Dateien erstellt werden können. Damit da was ei­ni­ger­ma­ßen an­ge­neh­mes aus den an der Hals­krau­se an­ge­brach­ten Mi­nilaut­spre­chern auf Hammer, Amboß und Steig­bü­gel treffen kann.



Hammer, Amboß und Steig­bü­gel, nur für den möglichen Fall, dass Sie das im Moment nicht wissen, das sind die Ge­hör­kno­chen im Ohr.

Hm, wo war ich? Ach ja, bei den “Smart Playlists”, den mehr oder weniger in­tel­li­gen­ten Hel­fer­chen um auch etwas größere Mu­sik­samm­lun­gen nach den eigenen Vorlieben in ver­schie­de­ne Ordner, “Play­lis­ten”, ein­zu­sor­tie­ren.

In einer Zeit wo Musik scheinbar vor­wie­gend gestreamt wird, ist das al­ler­dings eine etwas aus­ge­fal­le­ne­re Technik. Nur wenige Programme bieten das in der von mir ge­wünsch­ten Form an. Ich meine eben: nach meinen Regeln sollen Titel aus­ge­wählt werden. Was ich nicht meine sind in­tel­li­gen­te Play­lis­ten, die mir auflisten, was ich zuletzt gehört habe und was ich am liebsten höre. Das sind zwar auch nette Spie­le­rei­en, erfüllen aber meine An­for­de­run­gen nicht.

Un­mög­li­ches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger?

Es ist nun überhaupt kein Problem eine MP3 Player App zu finden die ganz toll gestaltet ist und bestimmte Lieder auch als Klin­gel­ton abspielen kann. Alles ganz toll. Sicher. Ich will aber Musik hören, meine Listen verwalten und scheiss drauf, ob Conquest of Paradise aus ir­gend­wel­chen Laut­spre­chern ertönt, wenn mich meine Mutter oder, noch schlimmer, ein Kollege anruft. Irgendwie so.

Was das scheinbar unbedingt not­wen­di­ge ganz moderne Design angeht: nochmal, ich will Musik hören! Es kommt dabei, beim Musik hören, auch vor, dass ich die su­per­tol­le App nicht im Blick­win­kel habe, weil sich das Smartfon in der Tasche befindet?

Langer Rede kurzer Sinn: Eine ganze Menge Player Apps werben mit in­tel­li­gen­ten Play­lis­ten. Wirklich vorhanden sind die al­ler­dings nur bei 2 Pro­gram­men:

APP “XXX”, die habe ich run­ter­ge­la­den, in­stal­liert … und es nicht geschafft, ir­gend­wel­cheS­mart Play­lis­ten zu erstellen. Worauf ich im Internet gestöbert habe, zur Her­stel­ler-Webseite gesurft bin und die Anweisung zur Er­stel­lung von in­tel­li­gen­ten Smart­lis­ten durch­ge­le­sen habe.

Nachdem das mit dem Erstellen der Listen dennoch nicht gefunzt hat habe ich die App wieder de­instal­liert. Gelöscht. In’s Nirvana befördert.

App “YYY”: In­stal­liert. Das Scannen der Bi­blio­thek ab­ge­war­tet. Smart Playlist erstellt.

Und das war eben “GoneMAD”. Heisst wirklich so. Es gibt noch das Kürzel “GMMP” für GoneMAD Music Player. Gleiche App, andere Be­zeich­nung.

Die App gibt es als Trial-Version für 14 Tage kostenlos. Zum Aus­pro­bie­ren. Nach 2 Stunden habe ich dann ein Upgrade zur Voll­ver­si­on für 4,19 Euro durch­ge­führt. Damit der Mu­sik­ge­nuss nicht beim Ablauf der Testzeit gestört werden kann.

Manchem wird das Design ein bisschen zu alt­mo­disch sein, möglich. Je­den­falls kann, mehr oder weniger intuitiv, eine ganze Menge ein­ge­stellt werden. Ob al­ler­dings Spotify oder andere “Internet Musik Strea­m­ing­diens­te” un­ter­stützt werden, das weiss ich nicht. Und ob ich damit einen Mu­sik­ti­tel als Klin­gel­ton ein­stel­len kann, das weiss ich auch nicht ;)



P.S.: Meine Mu­sik­samm­lung besteht vor­wie­gend aus Titeln die ich mit­ge­schnit­ten habe.

Shoutcast. Stream­rip­per. Sowas.

Es somit keine kom­plet­ten Alben sondern eben eine An­samm­lung von einzelnen Dateien, bei denen auch mal am Anfang und/oder Ende des Titels ein paar Sekunden fehlen.

Auch das wird eine ganze Menge Menschen wohl nicht voll­um­fäng­lich zufrieden stellen?